Planetree und die IUBH krempeln die Gesundheitsbranche um

Wie die IUBH gemeinsam mit Planetree die Gesundheitsbranche umkrempelt

Gesundheitseinrichtungen effizienter gestalten, aber gleichzeitig Mitarbeiter halten, und steigenden Patientenbedürfnissen gerecht werden – dieser Aufgabe widmet sich Planetree und hilft Unternehmen und Einrichtungen dabei, die patientenzentrierte Versorgung zu verbessern.  

 

Das Gesundheitssystem befindet sich im stetigen Wandel und kämpft damit, trotz Sparzwang an seinen Werten festzuhalten. Planetree bietet Unternehmen, Einrichtungen und Menschen passende Führungskonzepte und ein Modell von evidenz- und erfahrungsbasierten Prozessveränderungen, die zusammen eine Organisationsentwicklung ermöglichen, um dabei die patientenzentrierte Versorgung zu verbessern.

 

Was ist Planetree? 

Planetree wurde vor 40 Jahren von einer Patientin in Amerika gegründet. Angelica Thierot fragte zusammen mit Pflegekräften, Physiotherapeuten, Ärzten und Architekten, wie medizinische Versorgung idealerweise aussehen könnte. Mittlerweise wird das Konzept weltweit in ca. 900 Einrichtungen und 24 Ländern umgesetzt. 

Dorothea Wild, Allgemeinärztin und Vorsitzende bei Planetree, hat schon als Kind als Patientin reichlich Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem gemacht. Sie bewegt, wie verletzbar Menschen sind, wenn sie als Patienten oder Angehörige mit Ärzten, Pflegekräften, Mitarbeitern im Gesundheitssystem umgehen müssen. Später hat sie selbst in einem PlanetreeKrankenhaus in den USA ihre Assistenzarztausbildung gemacht und ist dadurch mit dem Konzept vertraut geworden. Heute möchte sie gerne dabei helfen, dass es beim Umgang mit Patienten mehr Augenhöhe gibt und sich alle wohler miteinander fühlen. 

 

Wie Planetree dabei hilft, die patientenzentrierte Versorgung zu verbessern 

Das Gesundheitssystem befindet sich in einem immer schnelleren Wandel. Viele Führungsmitglieder kämpfen damit, trotz Sparzwang an ihren Werten festzuhalten. Denn: Ärzte und Pflegekräfte können sich inzwischen aussuchen, wo sie arbeiten, und gehen bei Unzufriedenheit schnell in die innere oder äußere Kündigung. Gesundheitseinrichtungen müssen also effizienter werden, aber gleichzeitig ihre Mitarbeiter halten, und steigenden Patientenbedürfnissen gerecht werden. Dabei hilft Planetree. Es bietet passende Führungskonzepte und ein Modell von evidenz- und erfahrungsbasierten Prozessveränderungen, die zusammen eine Organisationsentwicklung ermöglichen.  

 

Planetree und die IUBH  

Planetree arbeitet seit mehreren Jahren mit der IUBH zusammen. Zunächst wurde gemeinsam mit Prof. Peter Goffe vom Hospitality Department ein Kurs zu „Healthcare and Hospitality“ angeboten. Mehrere IUBH Studenten aus dem Hospitality Track und dem Health Management Track haben bei Planetree Praktika gemacht. Als Vorsitzende von Planetree hat Dorothea Wild eine Master-Arbeit zu patientenzentrierter Versorgung in Israel mitbetreut. IUBH und Planetree versuchen beide, die strategischen Herausforderungen für Krankenhäuser in den nächsten 20 Jahren anzugehen. Dorothea Wild: „Ich habe die Zusammenarbeit als sehr bereichernd erlebt und bedanke mich sehr! 

Gemeinsam mit einem Planungsteam der IUBH bereitet Planetree nun schon zum 2. Mal ein Symposion vor. Dieses findet am 14.02.2020 statt und beschäftigt sich mit dem Thema Mitarbeiterbindung  also Mitarbeiter gewinnen, motivieren und halten. Dazu wurden Führungskräfte aus deutschen Gesundheitseinrichtungen, dem internationalen Planetree-Netzwerk und anderen Experten eingeladen, die Impulsvorträge, ein Expertenpanel und Workshops anbieten werden. Zudem wird es einen Ausstellerbereich geben, in dem Deutschlands erster Escape Room für Teamtraining in personenzentrierter Versorgung vorgestellt wird. Das Symposion richtet sich an Entscheidungsträger von Gesundheitseinrichtungen  also Geschäftsführer, Pflegedirektion und Leiter von Qualitätsmanagement aus Krankenhäusern, Praxen, Reha- und Langzeitpflegeeinrichtungen. 

 

Dorothea Wild ist 50 Jahre alt und Allgemeinärztin aus Bonn. Außerdem ist sie Vorsitzende bei Planetree und möchte dabei helfen, dass es beim Umgang mit Patienten mehr Augenhöhe gibt und sich alle wohler miteinander fühlen. Zum Ausgleich geht sie gerne Spazieren, macht Yoga oder beschäftigt sich mit ihrem Pudel Jack.  

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