Zwei duale Studierende Tourismuswirtschaft an der IUBH

Wie die IUBH Familie voneinander lernen kann

Viviane Bürger ist Absolventin der IUBH Duales Studium in Tourismuswirtschaft. Bei ihrem damaligen Praxispartner GHOTEL Group ist sie mittlerweile Hoteldirektorin und beschäftigt dort mehrere duale Studierende der IUBH. Im Interview erzählen Meryem, Kim, Ann-Kathrin und Viviane, wie sie alle davon profitieren.

 

Viviane, Du bist Absolventin der IUBH Duales Studium und hast nach dem Bachelor bei Deinem Praxispartner GHOTEL hotel & living Essen eine steile Karriere hingelegt – mittlerweile bist Du Hoteldirektorin. Was war ausschlaggebend für Deinen Erfolg?

Für meinen Erfolg war auf jeden Fall ausschlaggebend, dass ich immer 100% gegeben habe. Schon während des dualen Studiums konnte ich mit allen unternehmensinternen Standards und Abläufen vertraut werden und alle Abteilungen von der Pike auf lernen. Ich bin sehr dankbar für die theoretischen Grundlagen, die ich an der IUBH gelernt habe. Nach meinem Studium absolvierte ich das Management Trainee Programm bei GHOTEL. Dabei lernt man innerhalb von 18 Monaten die Abteilungen und die Direktionsebene kennen. Als unsere Hoteldirektorin das Unternehmen verließ, bekam ich die Chance, mich als stellvertretende Hoteldirektorin zu beweisen. Dabei war ich alleine für das Haus verantwortlich und übernahm interimsweise die Führung. Das hat super geklappt – also durfte ich ein paar Monate später offiziell die Leitung übernehmen.

Wie kam es dazu, dass GHOTEL hotel & living in Essen duale Studierende beschäftigt?

Das fing im Oktober 2017 an, da es immer schwieriger wurde, Auszubildende für die Hotelbranche zu begeistern. Ich habe selbst sehr gute Erfahrungen mit der IUBH gemacht, daher nahmen wir Kontakt zur IUBH in Düsseldorf auf. Meryem Sever war die erste duale Studierende. In der ersten Zeit durfte ich sie begleiten und ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unsere Erfahrungen waren so positiv, dass ich mich um weitere duale Studierende bemühte. Seit 1. November 2019 sind es nun insgesamt vier.

Meryem, Kim und Ann-Kathrin, Ihr studiert alle Tourismuswirtschaft an der IUBH, aber in verschiedenen Semestern. Was sind Eure Aufgaben bei Eurem Praxispartner, dem GHOTEL hotel & living in Essen?

Ann-Kathrin (4. Semester): Ich arbeite momentan ersatzweise wieder im Service, meist im Spätdienst. Dort sind wir nicht nur für den Service im Restaurant und an der Bar verantwortlich, sondern auch für das Bankett.

Meryem (5. Semester): Meine Aufgabenfelder verteilten sich zunächst in allen grundlegenden Bereichen der Hotellerie, wie beispielsweise Service, Housekeeping und Rezeption. Diese sind alle sehr umfangreich und voller Abwechslung. Danach kam ich in die Gruppenreservierungs- und Bankettabteilung. Außerdem erhielt ich Einblicke in die Marketing-Abteilung, und aktuell bin ich im Sales-Bereich.

Kim (3. Semester): Das GHOTEL hotel & living Essen gibt uns Studierenden die Möglichkeit, mit den Aufgaben zu wachsen. Im Laufe der Zeit wird uns immer mehr Verantwortung übertragen.

Viviane, was sind für Dich die Vorteile der Arbeit mit dualen Studierenden?

Duale Studierende sind für uns die optimale Ergänzung zu den Auszubildenden. Sie haben mindestens das Fachabitur. Das heißt, sie sind volljährig und wissen genau, was sie sich wünschen und welche Pflichten sie haben. Sie werden bereits während ihres Studiums in alle Prozesse eingearbeitet, wodurch wir unsere Führungskräfte von Morgen ausbilden.
Zudem können sie mit ihren Projektarbeiten auch interne Prozesse durchleuchten. So können sie mögliche Fehler oder Unstimmigkeiten aufdecken, beispielsweise mit einer Analyse zur Mitarbeiterzufriedenheit.

Wie profitiert Ihr Studierende vom dualen Studium bei GHOTEL hotel & living Essen und warum habt Ihr Euch für ein duales Studium entschieden?

Ann-Kathrin: Ich habe vorher bereits Erfahrung in einem Vollzeitstudium gesammelt. Dabei fehlte mir der „Sinn“, also ein konkretes Ziel und die direkte Verbindung zum Job. Eine Ausbildung kam für mich allerdings nicht infrage. Das duale Modell ist für mich der perfekte Mittelweg zwischen beidem. Daher war ich froh, dass ich bei meiner Recherche auf die IUBH und den Studiengang Tourismuswirtschaft gestoßen bin.

Kim: Auch mir war die Praxiserfahrung sehr wichtig, denn ich finde, man sollte die Abläufe in einem Hotel grundlegend kennenlernen. Das ist nur möglich, wenn man Erfahrungen in allen Abteilungen sammelt. Im Kontakt mit den Gästen erweitert man seine Menschenkenntnis und wird für die Bedürfnisse der Gäste sensibilisiert – was in einem Vollzeitstudium nicht vermittelt werden könnte.

Meryem: So lernt man auch, allen Mitarbeitern mehr Respekt entgegenzubringen. Wenn man in jeder Abteilung mal selbst gearbeitet hat, weiß man, wovon man spricht.

Viviane, wie fördert das GHOTEL hotel & living Essen seine Nachwuchstalente?

Schon während der Ausbildung führen wir verschiedene Schulungen in den Häusern durch, zum Beispiel Weinschulungen. Zudem lernt man im Management Trainee Programm langsam, wie man schwierige Aufgaben bewältigen kann. Damit wird man optimal auf eine Stelle in der Führungsebene vorbereitet. Die tollen Zukunftsaussichten bei der GHOTEL Group motivieren die dualen Studenten zusätzlich, hart für ihre Ziele zu arbeiten.

Wo seht Ihr Studierende denn Eure Zukunft bei GHOTEL hotel & living Essen?

Ann-Kathrin: Ich freue mich darauf, in den nächsten zwei Jahren noch mehr Einblick in alle Abteilungen zu bekommen. Nach dem Abschluss möchte ich gerne die Hoteldirektion bei ihren Aufgaben direkt unterstützen und somit Erfahrung in der Leitung eines Hotels sammeln.

Kim: Ich kann mir gut vorstellen, nach dem Abschluss das Traineeprogramm in Anspruch zu nehmen. Durch die starke Expansion der GHOTEL Group wäre es sehr interessant, andere Häuser und deren Weiterentwicklungen kennenzulernen.

Meryem: GHOTEL ist für mich ein Betrieb, der schon jungen Nachwuchstalenten die Chance gibt, Großes zu leisten. Man sieht das an Frau Bürger, die selbst duale Studentin war. Hier werden duale Studierende ernst genommen und wirklich gefördert. Solange man gute Arbeit leistet und sich engagiert, wird sich das eines Tages auch auszahlen.

 

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