Wirtschaftsinformatiker

Vorsicht Vorurteil: Wirtschaftsinformatiker – das Beste aus zwei Welten?

Über viele Berufsfelder und Studiengänge kursieren wilde Gerüchte und Vorurteile. Unsere Insider aus den jeweiligen Studiengängen räumen ein für alle Mal mit den Klischees auf.

 

Vorurteil 1: Kellerkind lässt grüßen: Wirtschaftsinformatiker sind Nerds – schwächlich und blass.

IronyOn();

function IronyOn () {

alert(‚Ja, ist so. Denn während die Kommilitonen schwere Bücher schleppen müssen, ist unser Werkzeug um einiges leichter: ein Tablet. So schwindet über die Semester, in denen wir mit unserem iPad auskommen, der Körper und ebenso der Bizeps. Da es mittlerweile über 4.000 Emojis gibt, ist es auch nicht notwendig, die Gesichtsmuskulatur zu trainieren. Wozu auch? Ich kann auf sechs verschiedene Arten und Farben ausdrücken, dass ich gerade auf dem stillen Örtchen bin. Und da die Bildschirmbeleuchtung von Tablets kein UV-Licht enthält, fehlt uns leider auch der begehrte dunkle Teint.‚);

}

Vorurteil 2: Wirtschaftsinformatiker? Das sind doch die, bei denen es zum richtigen Informatiker nicht gereicht hat.

Hier ist der Wirtschaftsinformatiker ein Athlet! Er schafft den Spagat zwischen dem Kunden (der keine Ahnung von der IT hat) und der IT (die keine Ahnung vom Geschäft hat). Ihr könnt euch das vorstellen, als würde man ein Motorrad sowohl in den Keller tragen als auch auf einem LKW-Parkplatz parken wollen – schwierig. Im Grunde ist der Wirtschaftsinformatiker ein Dolmetscher und spricht zwei Sprachen: IT und Wirtschaft.

Vorurteil 3: Mein Freund der Computer: Soziale Kontakte? Fehlanzeige.

Also das kann man so pauschal nicht sagen. Als Hybriden haben Wirtschaftsinformatiker nämlich sogar doppelt so viele soziale Kontakte wie alle anderen. Während die Freundeskreise der BWLer und Informatiker jeweils meist aus Kommilitonen des gleichen Faches bestehen, fühlt sich der Wirtschaftsinformatiker beiden Gruppen zugehörig. Und das macht ihn auch zur bedrohten Art: Nicht selten entscheidet er sich im Laufe seiner Karriere für eine der Gruppen und wird Manager oder Programmierer. Ob man den „echten“ Wirtschaftsinformatiker als das Beste aus zwei Welten also unter Artenschutz stellen sollte?

 

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