Founders Day

Von Gründern und Bratwürsten

Die Geschichte des Founders Day

Peter Simon und drei seiner Kommilitonen vermissten an der IUBH ein Format, um sich über Unternehmensgründung zu informieren. Also kümmerten sie sich selbst darum: So entstand der erste Founders Day.

„Wir wollten eine Veranstaltung schaffen, auf der sich Studierende über Start-ups informieren können und den Mut gewinnen, vielleicht selbst mal etwas Eigenes auf die Beine zu stellen“, erzählt Peter Simon. Gesagt, getan: Gemeinsam mit drei Kommilitonen rief er im vergangenen Jahr den Founders Day an der IUBH ins Leben. Dieses Jahr gab Simon den Staffelstab weiter ans nächste Projektteam.

Peter Simon (rechts) gründete mit Kommilitonen den Founders Day und sein Start-up BBQ Fürsten.

Peter Simon (rechts) gründete mit Kommilitonen den Founders Day und sein Start-up BBQ Fürsten.

Austausch und Dialog waren den aktuellen Organisatoren besonders wichtig – deshalb gehörten beim Founders Day 2017 auch noch mehr interaktive Workshops zum Konferenzprogramm. Eine weitere große Rolle spielt der soziale Gedanke – deshalb wird im Rahmen des Founders Day auch immer Geld für den guten Zweck gesammelt. „Unserer Meinung nach ist der soziale Aspekt ein wichtiger Bestandteil von Unternehmertum“, so Mitorganisatorin Laura Schweizer.

Von der Gründerkonferenz zum Gründer

Auch Peter Simon (rechts im Bild) war in diesem Jahr wieder dabei. Sein Beitrag zum Founders Day: Gourmet-Bratwürste ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker – vom eigenen Start-up BBQ-Fürsten. Gemeinsam mit einem Kommilitonen gründete er das Unternehmen zum Ende des Bachelorstudiums. „Unsere beiden Variationen vom Grill kamen beim Networking Dinner am Abend sehr gut an“, freut er sich.

Sein Hospitality Management-Studium hat Simon bei der Gründung sehr geholfen. „Vor allem das Wissen um Wirtschaftswissenschaften und Lebensmitteltechnologie kann ich im Alltag gut nutzen“, sagt er. Aktuell arbeitet er noch berufsbegleitend an seinem Masterabschluss.

Dem Geschäft tut diese Doppelbelastung keinen Abbruch. Inzwischen gibt es Simons Bratwürste in Restaurants zwischen Bad Honnef und Krefeld sowie in einem großen Supermarkt in der Nähe von Münster. Und das Unternehmen soll weiterwachsen. „Der Online Shop ist leider aktuell noch offline, da wir eine große Herausforderung mit dem gekühlten Versand zu bewältigen haben“, so Simon. „Aber das soll sich noch dieses Jahr ändern.“

„Durchhalten, auch wenn etwas mal nicht nach Plan funktioniert“

Selbstständigkeit nicht nur anderen nahebringen, sondern den Schritt vielleicht selbst zu wagen – das können sich auch einige Mitglieder des 2017er Projektteams gut vorstellen. Vor allem durch praxisnahe Projektarbeiten in ihrem Studium fühlen sie sich gut auf eine Unternehmensgründung vorbereitet. „Wir lernen durchzuhalten, auch wenn etwas mal nicht nach Plan funktioniert – das ist eine Fähigkeit, die auch beim Gründen ganz schön wichtig sein kann“, so Schweizer.

Und was rät Peter Simon den Kollegen, die selbst gründen wollen? „Arbeitet selbst und ständig. Denkt immer daran: Ein Rückschlag ist auch nur eine Wegrichtung. Und vergesst nicht, euch für gute Arbeit zu belohnen.“

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