Ausland

Mit dem Praxispartner ins Ausland

Am Standort Bremen findet die Praxisphase im Studiengang Logistikmanagement als dreimonatiger Block im Wechsel mit einer dreimonatigen Studienphase statt. Dank dieser längeren Praxisphase sind auch Einsätze im Ausland möglich.

 

Zur Personalentwicklung, Vernetzung der ausländischen Niederlassungen und Erfahrungsbildung nutzt das Logistikunternehmen Duvenbeck die dreimonatigen Praxisphasen seiner dualen Studierenden. Organisiert wird der Aufenthalt dabei von der unternehmensinternen Duvenbeck Akademie, sodass sich die Studierenden erstmal um nichts kümmern müssen. „Die Studierenden entwickeln ein besseres kulturelles Verständnis, sie bauen Freundschaften in den verschiedenen Niederlassungen auf, die ihnen in ihrer zukünftigen Karriere die Zusammenarbeit und das flexible Agieren erleichtern. Für die Unternehmensgruppe bedeutet dies: Bessere Absprachen, bessere Zusammenarbeit und mehr Kommunikation zwischen den Niederlassungen“, begründet Thomas de Roy, Leiter der Duvenbeck Akademie, den Auslandseinsatz der Studierenden.

Gleiche Aufgaben, fremde Kultur

Die Bocholter Firma ist ein langjähriger Partner im Studiengang Logistikmanagement und mit mehr als 6.000 Mitarbeitern an über 35 Standorten international aktiv. Alle dualen Studierenden des Unternehmens verbringen mindestens eine Praxisphase in einer der acht europäischen Niederlassungen der Firma. Unterkunft, Flüge sowie ein verlängertes Wochenende in der Heimat nach der Hälfte des Aufenthaltes gehören dazu.

Der Einsatz erfolgt in der Regel früh im Studium – so verbrachten einige Studierende direkt ihre erste Praxisphase in einer ausländischen Niederlassung. „Auch wenn die Aufgaben die gleichen sind, ist die Mentalität eine andere und ich habe gelernt, mich an die kulturellen Gegebenheiten anzupassen und meine Arbeit daran auszurichten. Diese neugewonnene Flexibilität kommt mir nicht zuletzt auch im Privatleben zugute“, erzählt Student Tammo Lübben von seinem Aufenthalt in Ungarn.

Das Modell überzeugt

Die aktuell eingeschriebenen Studierenden waren schon in Polen, Ungarn, Spanien, Österreich, Rumänien und der Slowakei. Das Willkommen in den ausländischen Niederlassungen ist in der Regel herzlich, und schon nach kurzer Zeit sind die Studierenden gut integriert und spielen mit den heimischen Mitarbeitern Fußball oder werden zu Familienfeiern am Wochenende eingeladen. Auch Tobias Quebe, ein dualer Student im 6. Semester, gewöhnte sich am Standort Braşov schnell ein: „Rumänien ist ein Land, in dem ich noch nie zuvor war und von dem ich bislang noch nichts wusste. Dazu kam noch, dass ich auch der erste duale Student war, der hier zum Einsatz kam. Nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass auch hier die Kollegen alle sehr nett sind und einem jederzeit helfen wollen.“

Anfängliche Skeptiker sind heute von dem Projekt sowie den Studierenden begeistert und begrüßen insbesondere den „frischen Blick“, den diese ins Unternehmen bringen. Inzwischen erhält die deutsche Firmenzentrale konkrete Nachfragen zum Einsatz von dualen Studierenden in bestimmten Projekten.

 

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