USA

Mein Fernstudium im Ausland: Leben im Land der Flexibilität

Für die Liebe ging er nach Kalifornien, für die Karriere nach Texas und zur Familiengründung wieder zurück. Wie wichtig Flexibilität im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, weiß Eike Lehnen gut.

 

Mein Name ist Eike Lehnen, ich bin 29 und in Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein geboren. Ich studiere BWL mit Schwerpunkt Hotel Management im IUBH Fernstudium. Allerdings nicht in Deutschland, sondern in den USA, in San Diego, Kalifornien.

USABegonnen hatte ich mein Studium damals noch als ganz reguläres Präsenzstudium am IUBH-Campus in Bad Honnef. Aber nach einem Semester fiel schon die Entscheidung, in die USA auszuwandern. Der Grund dafür war meine heutige Frau, die ich während ihres Auslandssemesters an der IUBH kennen und lieben gelernt habe und die wieder nach Kalifornien zurückmusste.

Glücklicherweise hatte ich damals vom neuen Fernstudienprogramm der IUBH erfahren und mich sofort dafür angemeldet. Somit musste ich nicht zwischen meinem Herz und meinem Studium wählen und konnte voller Vorfreude in mein neues Leben starten.

„Vom Tellerwäscher zum Millionär“: Karrierewege in den USA

Der größte Kulturschock war für mich, dass ich mir ein Studium in den USA gar nicht hätte leisten können. Dass sich Studenten wegen der Studiengebühren hoch verschulden, um nach dem Abschluss einen Kellnerjob zu bekommen, ist aus deutscher Sicht kaum verständlich. Der Arbeitsmarkt funktioniert hier ganz anders, Flexibilität und Wandel sind ein fester Bestandteil. Vielleicht ist gerade das der Grund, warum man sich auch schnell hocharbeiten kann.

Ich bin nun seit fünf Jahren in den USA und konnte in der Hotelbranche bereits mehrfach aufsteigen. Nebenbei habe ich immer studiert, und da ich mich für das Teilzeitmodell entschieden habe, finde ich auch neben dem Beruf noch Zeit für Freunde und Familie.

Flexibilität wird großgeschrieben

USADas Fernstudium erlaubt mir sehr flexibel zu sein – zeitlich und räumlich. So hat es mich auch bei meinem berufsbedingten Umzug von Kalifornien nach Texas begleitet, als meine Frau und ich für zwei Jahre in den größten Luxushotels von Dallas gearbeitet haben.

Zurück in San Diego habe ich dank meiner Berufserfahrung in Kombination mit dem Wissen aus meinem Studium eine Stelle als Assistant Director of Revenue Management in einem der erfolgreichsten Luxus-Resorts im Süden Kaliforniens gefunden. Dort bin ich nun seit fast zwei Jahren Abteilungsleiter eines fünfzehnköpfigen Teams. Ich unterstütze meinen Vorgesetzten, der in der Firmenzentrale in Dallas sitzt, beispielsweise bei der Prognose für das kommende Geschäftsjahr und der Festlegung der Zimmerpreise.

Bislang hat mir das Fernstudium ermöglicht, all meinen Wünschen und Träumen zu folgen: Auch eine Pause von Studium und Job, als im Juni unser Sohn geboren wurde, konnte ich mir nehmen. Wir drei haben meine Familie in Deutschland besucht und Europa bereist. Das war für mich sehr wichtig, um Zeit mit dem Baby zu verbringen.

Land der unbegrenzten Möglichkeiten oder doch good old Germany?

Die Zeit in den USA genieße ich sehr, besonders im sonnigen San Diego. Daher werden wir erstmal in den USA bleiben, obwohl wir wahrscheinlich langfristig zurück nach Deutschland wollen. Was ich an Deutschland wirklich vermisse, ist neben der Familie und Freunden gutes reichhaltiges und frisch gebackenes Brot. Und Urlaub. Denn in den USA bekommt man nur zwei Wochen bezahlten Urlaub und das auch erst nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit.

Eike ist 29 Jahre alt und studiert an der IUBH Fernstudium den Bachelor Betriebswirtschaftslehre (B.A.). Seine Freizeit verbringt er mit Freunden und Familie am Strand, im Park oder in den Restaurants von San Diego. Oder er entspannt auf einer Segeltour und genießt die mexikanisch inspirierte Küche, vor allem Fischtacos und Burritos.

Mehr zu diesem Thema

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.