Konsequente Wachstumspolitik trifft arabische Tradition

Interkulturelles Management und Global Business live erleben – das war die Mission und Motivation der Bachelor-, Master- und MBA-Studierenden der IUBH für ihre einwöchige Exkursion nach Dubai.

 

Gerade in der heutigen Zeit, in der sich Unternehmen zunehmend global ausrichten und immer mehr auf internationale Beschaffungs- und Absatzmärkte konzentrieren müssen, rücken Lehrbereiche wie Intercultural Understanding, Diversity Management und International Growth Strategies sprungartig in den Vordergrund. Im August 2019 reisten Bachelor-, Master- und MBA-Studierende der IUBH für eine Woche in die Vereinigten Arabischen Emirate (V.A.E.), um die Wachstumsregion Dubai und ihr Umland näher zu erforschen. Dubai ist ohne Frage ein einzigartiges Land, das durch spektakuläre Bauwerke, Luxushotels, herausragende Inselbauten und große Shopping Malls in den letzten Jahren gezielt auf sich aufmerksam machte. Aber vor allem sind die V.A.E. eine Region, die sich in nahezu 30 Jahren von einer unbedeutenden Wüstenstadt in Höchstgeschwindigkeit zum wichtigen Drehkreuz für Global Business, World Tourism und International Logistics entwickelt hat. „Darüber hinaus haben wir noch ambitionierte Zukunftspläne“, so auch die Senior Managerin für Training & Development in ihrem spannenden Fachvortrag „Welcome Tomorrow“ im Emirates Headquarter am Flughafen Dubai.

Horizonterweiterung für das künftige Berufsleben

„Mein persönlicher Anspruch an die Reise ist die Vermittlung eines umfassenden Verständnisses für diese kontrovers diskutierte Wachstumsregion, eine Horizonterweiterung für das künftige Berufsleben und natürlich ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmer“, so Dr. René Rüth, Organisator der Exkursion, langjähriger Dozent an der IUBH Berlin und Geschäftsführer des IMEC Management Instituts in Frankfurt. „Das Programm ist straff organisiert, mit vielen Highlights und ausgewählten Referenten und Experten aus der Region. In Verbindung mit jedem Fachvortrag ist eine Q&A Session eingeplant, um ergänzende Fragen zu klären und kreativen Austausch auf Management-Niveau zu fördern.“

Arabische Kultur prägt regionale Business-Strukturen

Die Exkursion konzentrierte sich auf zwei Themenfelder. Erstens: ein fundiertes Verständnis der regionalen Business-Strukturen, die durch eine konsequente Wachstumspolitik beeinflusst werden. Und zweitens: die Vermittlung von relevanten Insights zur arabischen Kultur, Wertestruktur, Tradition und Religion, da diese Komponenten einen unmittelbaren Einfluss auf die Business-Gepflogenheiten und damit den Geschäftserfolg in der arabischen Welt haben. Zunächst war die Leiterin Business Development der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) in Dubai zu Gast, die durch einen exklusiven Fachvortrag „Wirtschaftliche Einführung in die Region der Vereinigten Arabischen Emiraten“ einen spannenden Einstieg ermöglichte.

In den folgenden Tagen standen zahlreiche Unternehmensbesichtigungen und Fachvorträge von Top-Managern auf dem Programm, u.a. bei Emirates Airlines, Bosch, 3M sowie JW Marriott. Die zentralen Inhalte der Veranstaltungen und Vorträge waren auf die Schwerpunkte des Studiums abgestimmt, d.h. Service Excellence, Marketing & Sales, Innovation sowie Tourismus-Management. Ein weiteres Highlight war der Besuch von Masdar City in Abu Dhabi, einer Weltmetropole für Nachhaltigkeit und Innovation. Parallel standen zahlreiche kulturelle Dialogveranstaltungen und die weltbekannte Sheik Zayed Grand Mosque in Abu Dhabi auf dem Aktionsprogramm.

Open Doors. Open Minds – األبواب مفتوحة. العقول متفتحة.

Um die Business-Mentalität einer anderen Kultur verstehen zu können, muss der traditionelle Rahmen erarbeitet werden. Dank freundlicher Unterstützung des Sheik Mohammed Centers for Cultural Understanding hatten die Studierenden im Rahmen eines traditionellen Emirati Launches die Möglichkeit, kulturelle Sitten und Bräuche sowie landestypische Gepflogenheiten mit Experten zu diskutieren. Eine echte Horizonterweiterung für alle Teilnehmer. Ein spannender Blick hinter die Kulissen von Tradition, Werten, Denkmustern und das lokale Verständnis des Islams. „Wünschenswert wäre es, wenn die Medien ihre Berichterstattung teilweise etwas mehrdimensionaler gestalten würden“, so das Fazit eines Teilnehmers.

Abenteuer und Tradition

Nach beeindruckenden und inspirierenden Fachvorträgen stand eine weitere Besonderheit auf dem Programm: eine Wüstentour. In PS-starken Geländewägen startete das Exkursionsteam in ein Naturschutz- und Wüstenreservat. Nach intensivem „Dune-Bashing“ (Dünen-Peitschen) wurde die ausgepowerte Gruppe in einem originalgetreuen Beduinen-Camp zu arabischen Speisen, einer traditionellen Shisha-Pfeife und arabischem Bauchtanz empfangen. „Diese Tour war echt einzigartig, so viele spannende Eindrücke, die man erst mal in Ruhe verarbeiten muss. Mein persönlicher Horizont hat sich im Rahmen dieser Exkursion deutlich erweitert“, resümierte einer der Studierenden.

 

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