Duales Studium

„Ich stehe endlich wieder vor Herausforderungen“

Studieren ja, aber was, wo und wie? Anne und Jonas haben im Wintersemester 2017 ihr duales Studium an der IUBH begonnen und berichten von ihrem Weg an unsere Hochschule.

 

Jonas ist 22 Jahre alt und studiert seit Oktober 2017 Marketing Management an der IUBH. In seiner Freizeit kocht er sehr gern und probiert dabei auch immer neue ausgefallene Rezepte aus. Er geht gern spazieren oder spielt Gitarre, um den Kopf frei zu bekommen.

 

  Anne ist 28 Jahre alt und studiert seit Oktober 2017 Personalmanagement an der IUBH. Zu ihren Hobbys gehört alles rund ums Meer: Tauchen, Surfen und Meeresschutz.

Nach dem Schulabschluss

Ich habe schon eine dreijährige Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation hinter mir sowie zwei Jahre an einer Beruflichen Oberschule, um mein Abitur nachzuholen. Nach den zwei Jahren Schule wollte ich unbedingt wieder arbeiten und nicht nur rumsitzen.

 

Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Hotelfachfrau in Hamburg absolviert. Ich arbeitete noch ein gutes Jahr nach meiner Ausbildung in dem Hotel und ging 2012 nach Südafrika, wo ich zwei erlebnisreiche und prägende Jahre verbrachte. Die meiste Zeit leitete ich ein Gästehaus in der Nähe von Kapstadt, die letzten acht Monate arbeitete ich für eine Außenstelle der Deutschen Botschaft in Pretoria. Ende 2014 war es an der Zeit zurückzukommen, und ich begann einen Job in München. Leider entsprach er nicht meinen Vorstellungen. Ich musste mir darüber klarwerden, was ich wirklich machen will, und etwas Neues finden.

 

Studieren, aber was und wo?

Durch einen Freund, der selbst an der IUBH studiert, bin ich auf die Hochschule und auf den Studiengang Marketing Management aufmerksam geworden. Das ausführliche Curriculum und der wöchentliche Wechsel zwischen Hochschule und Arbeit haben mich dann überzeugt. Viele in meinem Umfeld haben mich zwar davor gewarnt, dass so ein duales Studium ziemlich stressig werden kann. Aber davon habe ich mich nicht beirren lassen und mich bei der IUBH Duales Studium beworben.

 

Schnell war klar, dass ich in Richtung Personalmanagement gehen möchte. Ich informierte mich und fand heraus, dass ich lange arbeiten müsste, um die Stelle zu bekommen, die ich mir wünsche. Da mich ein Studium diesem Ziel schneller nahebringen würde, googelte ich nach Studienmöglichkeiten im Bereich Personalmanagement in München und fand so die IUBH. Die Kombination aus Arbeit und Hochschule machte mich nicht nur neugierig, ich konnte mir das sehr gut vorstellen. Natürlich suchte ich auch bei anderen Hochschulen und Unis nach einem dualen Studium, konnte jedoch keinen Personalmanagement-Studiengang finden. Beim Durchforsten der IUBH-Website entdeckte ich den nächsten Infotag an der Hochschule.

 

Erstes Kennenlernen mit der IUBH

Sehr schnell habe ich eine Einladung zum Einstellungstest und Vorstellungsgespräch bekommen. Ich hatte zu Beginn ein bisschen Panik vor dem Einstellungstest, der sich dann aber als halb so wild herausgestellt hat. Das Vorstellungsgespräch bei meiner Studienberaterin fand ich sehr positiv: Sie war sehr freundlich und ich hatte während des Gesprächs das Gefühl, dass sie mich wirklich kennenlernen will, um mich bei der Suche nach dem passenden Unternehmen bestmöglich zu unterstützen. Außerdem hat sie alle meine Fragen sehr ausführlich beantwortet.

 

Auf dem Infotag wurden alle Studiengänge vorgestellt und wichtige und interessante Infos zur Sprache gebracht. Ich empfand die Veranstaltung als sehr hilfreich, um einen ersten Eindruck von der Hochschule mit ihren Dozenten zu bekommen sowie Näheres zum Aufbau des Studiums zu erfahren. Kurz darauf war ich zu einem persönlichen Beratungsgespräch an der Hochschule. Der Studienaufbau und der Bewerbungsprozess wurden mir nochmal detailliert erklärt. Ich habe mich dort gut beraten und aufgehoben gefühlt. Also schickte ich eine Bewerbung an die IUBH und bekam prompt einen Anruf von der Studienberaterin für Personalmanagement. Sie meldete mich für den Zulassungstest der Hochschule an, und schon war der Studienplatz gesichert.

 

Jetzt noch einen Praxispartner finden

Nach dem Vorstellungsgespräch mit der Studienberaterin hat diese mir sehr viele verschiedene Unternehmen vorgestellt und Stellenanzeigen geschickt. Zusätzlich habe ich mich selbst auf die Suche nach einem Praxispartner gemacht. Dazu habe ich im Internet nach Werkstudenten-Stellen gesucht und in den Unternehmen angerufen und gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, die Stelle auch in Form eines dualen Studiums zu besetzen. Dabei war ich sehr überrascht, da viele Unternehmen großes Interesse daran hatten. Durch den ständigen Austausch mit der Studienberatung dauerte der Bewerbungsprozess nicht lange. Das Unternehmen, in dem ich jetzt bin, habe ich jedoch selbst gefunden.

 

Nach dem Test setzte ich mich mit meiner Studienberaterin zusammen, denn nun musste ein Praxispartner gefunden werden. Bei meiner Suche habe ich gemerkt, wie schwierig es ist, eine Firma für das Konzept des dualen Studiums zu gewinnen. Wenn überhaupt etwas zurückkam, war es eine Absage. Das war sehr frustrierend, und obwohl ich relativ früh dran war, hatte ich Angst, dass ich kein Unternehmen finden würde. Dann schickte meine Studienberaterin für mich eine Bewerbung an eine Personalberatung, die sich die Arbeit mit einem dualen Studierenden vorstellen konnte. Dort hatte ich zwei Vorstellungsgespräche und legte einen Allgemeinbildungs-, einen Englisch- und einen Deutschtest ab. Ich entschied mich, dort einen Probearbeitstag zu machen. Dieser war perfekt, also unterschrieb ich den Vertrag.

 

Endlich: Das erste Semester beginnt…

Vor der ersten Vorlesung war ich natürlich sehr aufgeregt, aber das legte sich schnell. Ich habe Dozenten, die einen sehr kompetenten und offenen Eindruck auf mich machen. Wenn der Stoff mal sehr trocken ist, versuchen sie ihr Bestes, die Vorlesung mit Gruppenarbeiten und Beispielen aufzulockern. Wir hatten sogar einen Motivationskurs für unser erstes benotetes Marketing-Projekt.

 

Das erste Semester startete mit einer Woche in der Hochschule. Am ersten Tag gab es ein paar allgemeine Infos und danach einen Sektumtrunk. Den Rest der Woche hatten wir dann nur noch zwei Vorlesungen. Erst ab Mitte Dezember nahmen die Vorlesungen zu.

 

…und kurz darauf auch die erste Praxiswoche im Unternehmen

Der erste Tag beim Praxispartner war natürlich auch sehr spannend, aber ich kenne das Arbeiten schon von meiner Ausbildung. Meine Kollegen sind alle sehr offen und freundlich. Ich fühle mich in meinem Praxisbetrieb sehr gut aufgenommen und bekomme auch schon Verantwortung übertragen. Dass ich in einem kleineren Unternehmen bin, ist toll, da ich hier die Möglichkeit habe, in alle Bereiche reinzuschnuppern, und so auch alle betrieblichen Prozesse besser verstehe.

 

Meine ersten Tage im Betrieb bestanden aus extrem viel Input, aber alle waren sehr geduldig mit mir, zeigten und erklärten viel und ich kann bis heute jeden mit meinen unzähligen Fragen löchern. Mit der HR-Managerin habe ich von vornherein besprochen, dass wir meine Aufgaben in der Firma sehr flexibel gestalten und auch in Anlehnung an Themen in der Hochschule agieren wollen. Zwischenzeitlich erhalte ich immer wieder andere, kleinere Projekte, die mich in verschiedenster Weise fordern. Ich bin ziemlich froh, dass meine Aufgaben dort so breit gefächert sind und kein Tag dem anderen gleicht.

 

Und das Fazit?

Da ich schon einige Inhalte aus dem Studium in der Praxis anwenden konnte, bin ich sehr glücklich, dass ich mich für ein duales Studium entschieden habe.

 

Ich stehe endlich wieder vor Herausforderungen, und das ist die größte Motivation für mein Studium.

 

 

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