IUBH Studierende in Zürich

Eine Exkursion in die Welt der Sternehotels

Mitte Januar unternahmen wir, eine Gruppe von dualen und Campus-Studierenden im Bachelor- und Masterstudiengang Tourismusmanagement der IUBH, eine Exkursion in die Schweizerische Großstadt Zürich. Unsere Mission war es, so viel wie möglich von drei großen Hotels im Stadtkern zu lernen, die auf hotelstars.eu mit vier oder fünf Sternen bewertet wurden: Das „B2 Boutique Hotel + Spa Zürich“, das „Alden Suite Hotel Splügenschloss Zürich“ und das „Marktgasse Hotel Zürich„.

 

Der erste Eindruck zählt

Beim Check-In in unser eigenes Hotel stellten wir gleich einmal fest, dass dieses nicht vom selben Kaliber war, wie die drei, die wir besuchen wollten. Wir wurden von einem der unfreundlichsten Rezeptionisten begrüßt, den man sich vorstellen kann. So lernten wir gleich am Anfang unseres Trips eine ganz wertvolle Lektion: Wie wichtig der erste Eindruck für den Gast ist. Ganz gleich, wie schön Zimmer und andere Räumlichkeiten sind – nach so einer Erfahrung spricht man niemals positiv von einer Unterkunft.

Leidenschaft und Begeisterung

Als erstes machten wir uns auf zum 4-Sterne-Hotel „B2 Boutique Hotel + Spa Zürich“. Auch wenn dieses nicht ganz so zentral in der Stadt liegt, hat es eine einzigartige Lage: Es wurde nämlich um eine natürliche Thermalquelle herum gebaut. Als erstes Hotel, das wir besuchten, bescherte es uns gleich die angenehmste Tour. Die Begeisterung der Angestellten für die spannende Vorgeschichte des Hotels (es war ursprünglich eine Brauerei) und ihre sichtbare Leidenschaft für ihre Arbeit dort konnten von den anderen beiden Hotels nicht mehr übertroffen werden.

Hohe Erwartungen – durchwachsene Ergebnisse

Als nächstes stand das „Alden Suite Hotel Splügenschloss Zürich“ auf der Agenda. Da es das einzige 5-Sterne-Hotel auf unserer Agenda/Liste war, hatten wir sehr hohe Erwartungen – Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden, wie uns nach dem ersten Zusammentreffen mit den Angestellten klar wurde. Obwohl wir vorab Datum und Uhrzeit für eine Besichtigung verabredet hatten, wirkten die Angestellten vor Ort überrascht von unserer Ankunft. Die Tour selbst war gehetzt und dauerte höchstens 20 Minuten, wobei wir einen Eindruck von der Rezeption, dem Restaurant und einem Einzelzimmer bekamen. Allerdings war es trotzdem eine wertvolle Erfahrung, da wir lernten, wie Dinge schiefgehen können, wenn man sie nicht sorgsam plant – obwohl doch die höchsten Standards eingehalten werden sollen.

Ein gemütliches Hotel für die Instagram-Generation

Glücklicherweise hatten wir noch eine dritte Hoteltour für Sonntag arrangiert. Im Zentrum von Zürich gelegen, zwischen Altstadthäusern, steht das „Marktgasse Hotel Zürich“ mit einer ganz alten und verschrobenen Baustruktur. Kein Stockwerk ist ganz gerade, was wir ungewöhnlich fanden. Doch das ist eine unvermeidbare Folge des Baualters – das Hotel ist einfach zu alt für größere strukturelle Veränderungen. Trotz der Lage in der Altstadt sind die Atmosphäre und das Dekor minimalistisch. Damit passen sie wirklich zum „Millenial“-Stil und zu deren Vorstellung von Gemütlichkeit. Die Angestellten waren sehr freundlich und entgegenkommend.

 

Alles in allem hatten wir ein angenehmes und lehrreiches Wochenende. Die verschiedenen Hotels, die wir besucht haben, stellten einen guten Querschnitt in Stil und Atmosphäre von historisch über klassisch bis hin zu minimalistisch dar. Es war faszinierend zu sehen, wie sehr sich ein top bewertetes Hotel vom durchschnittlichen Look, den Hotelketten wie das Hilton oder das Marriott etabliert haben, abheben kann.

Mehr zu diesem Thema

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.