Die Hospitalitybranche im “War for Talents”

In der Broschüre „Karrierechancen in der Hospitalitybranche“ informieren unsere Absolventen und Professoren über aktuelle Trends, Einstiegsmöglichkeiten und Karrierewege und geben Tipps für die Karriereplanung in der Hospitalitybranche. Einer davon ist Prof. Dr. Helmut Wachowiak (Tourismus & Hospitality).

 

BroschüreEin Krieg um Talente? So pointiert sich diese Formulierung anhören mag, umschreibt sie doch ein Dilemma, welchem sich Unternehmen der Tourismus- und Hospitalitybranche seit Jahren gegenübersehen. Das rasante Wachstum von Urlaubs- und Geschäftsreisen, international wie auch in Deutschland, geht einher mit einem stetigen Anpassen der Transport- und Unterkunftsangebote. Neue Freizeitattraktionen, Kreuzfahrtschiffe und Cruiseterminals, Kultureinrichtungen, Kongress- und Tagungsstätten und vieles mehr entstehen. Reisen ist und wird vermehrt zum Ausdruck des Lebensstils. Neue Zielgruppen bereichern den Markt des Tourismus, allen voran in Asien. Jede zweite Reise geht allerdings nach wie vor zu einer europäischen Destination. Hier nimmt Deutschland neben Spanien einen Spitzenplatz ein. Das Reisen ist Deutschlands „liebstes Kind“ – 78% aller Deutschen über 14 Jahre unternehmen jährlich mindestens eine längere Urlaubsreise, was Deutschland zum Reiseweltmeister bezogen auf die Bevölkerung macht.

Dahinter steht eine gewaltige Logistik. Um alle Phasen der „Customer Journey“ abzudecken, bieten tausende Unternehmen mit ca. 2,8 Millionen Beschäftigten alleine in Deutschland zahlreiche Dienstleistungen an, um den Kunden passgenaue Angebote von der Reiseinspiration über Buchungsmöglichkeiten, dem Transfer in die Destination, dem Aufenthalt selbst, als auch der Zeit nach der Rückkehr zu unterbreiten. Hierzu werden komplexes Marketing- und Managementwissen, aber auch IT-Verständnis, Fremdsprachenkompetenz und interkulturelle Kenntnisse benötigt. Dabei wird überwiegend in Teams und Projekten gearbeitet, in der jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter die individuellen Stärken am besten einbringen kann, oft basierend auf einem akademischen Abschluss eines Tourismus- oder Hospitalitystudiums. Nachwuchstalente können ihre im Studium erworbenen Fähigkeiten anwenden und in den Unternehmen branchenspezifisch ausbauen. Zahlreiche Untersuchungen von Personalverantwortlichen in der Branche zeigen dabei, dass es bei der Arbeitgeberwahl gar nicht einmal nur um das Gehalt geht. Viel mehr schätzen Berufseinsteiger wie „alte Hasen“ die für die Branche typische Teamarbeit, äußerst abwechslungsreiche Tätigkeiten, eine ausgewogene Work-Life-Balance, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die individuellen Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie das Arbeiten mit Menschen – egal ob im Team oder mit Kunden.

Vor allem bedingt durch den demografischen Wandel öffnet sich aber gerade in Deutschland seit Jahren eine Schere zwischen dem Personalbedarf der Unternehmen und den zur Verfügung stehenden jungen Talenten. Der „War for Talents“ in der Touristik stellt eine der zentralen Herausforderungen dieser Branche dar. Zahlreiche Aktionen von Einzelunternehmen und Organisationen der Tourismus- und Hospitalitybranche stellen sich dieser Herausforderung und bieten vielfältige Initiativen an, um dem Personalmangel an Nachwuchsführungskräften in diesem Wachstumsmarkt entgegenzuwirken…

 

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