5 Fakten über Weihnachten, die Dich bestimmt überraschen werden

5 Fakten über Weihnachten, die Dich bestimmt überraschen werden

Du verbringst Weihnachten mit der Familie und möchtest studiert vor der Verwandtschaft glänzen? Wir von der IUBH haben Dir ausnahmsweise einmal Wissen zusammengestellt, das Du nicht später im Beruf gebrauchen kannst: 5 unnütze – aber doch interessante – Fakten über das „Fest der Liebe“.

 

1. Kaum jemand weiß, warum Weihnachten gefeiert wird.

Warum Weihnachten gefeiert wird und warum genau an diesem Datum, das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ein Erklärungsversuch geht so: Weihnachten ist einfach nur ein Sonnwendfest. Denn schon lange, bevor es das Christentum gab, feierten andere Kulturen wie die Römer, die Ägypter und die Germanen um die Zeit der Wintersonnwende die Geburtstage ihrer jeweiligen Sonnengötter. Dementsprechend versuchten Kirchenoberhäupter etwa 400 Jahre n. Chr. das Fest zu verbieten. Doch der Brauch war schon zu tief in der Gesellschaft verankert. Also erklärten sie kurzerhand die Wintersonnwende zum Geburtstag Jesu Christi (dessen Datum praktischerweise nicht eindeutig belegt ist) und reihten sich damit in eine sehr alte Tradition ein. Dass es der 25. und 26. Dezember geworden sind statt dem 21. oder 22., wo eigentlich die Sonnwende stattfindet, könnte mit der Ungenauigkeit der damaligen Kalender erklärt werden.

2. Der Weihnachtsmann wurde nicht von Coca-Cola erfunden.

Er basiert eigentlich auf St. Nikolaus von Myra, einem sehr großzügigen Heiligen, der im 4. Jahrhundert nach Christus lebte und gute Taten und Wunder vollbrachte. Bis heute gedenkt man ihm an seinem Todestag, dem 6. Dezember. Die Holländer nennen ihn Sinterclaas und sie waren es, die die Tradition nach Amerika brachten, wo der Name schließlich zu Santa Claus wurde. Doch bereits vorher war die Bescherung durch die Reformation auf Weihnachten verlegt worden, und so entstand parallel zum Nikolaus der Weihnachtsmann. Hoffmann von Fallersleben schrieb schon 1835 das Gedicht „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Coca-Cola nutzte den Weihnachtsmann ab 1931 jährlich für Weihnachtswerbung. Die Zeichnungen dafür stammten von Haddon Sundblom, der sich am Aussehen eines engen Freundes orientierte und ihn in einen Coca-Cola-roten Mantel kleidete. Und so entstand nach und nach das Gerücht, der Weihnachtsmann sei eine Erfindung von Coca-Cola und ein Symbol für Konsumrausch und Materialismus.

3. Die Deutschen werden 2019 wahrscheinlich zum großen Teil mit ihren Geschenken zufrieden sein.

Laut der Weihnachtsumfrage von Deloitte wünschen sich die meisten Frauen zu Weihnachten Süßigkeiten (49%), Geschenkgutscheine (44%), Bücher (42%) und Kosmetika/Parfums (39%). Die meisten Männer haben auf ihrem geistigen Wunschzettel Geschenkgutscheine (40%), Geld (38%), Bücher (38%) und Süßigkeiten (36%). Damit bleiben die Top 4 der Geschenke 2019 dieselben wie 2018. Glücklicherweise antworteten die meisten Menschen auf die Frage, was sie dieses Jahr zu schenken planen: Gutscheine (41%), Süßigkeiten (39%) und Bücher (38%).

4. Das Fest der Liebe ist oftmals das Ende der Liebe.

Scheidungsanwälte feiern nach Weihnachten Hochkonjunktur, und angeblich verdoppeln sich auch die Zugriffszahlen auf Unterhaltsrechner und Scheidungsrecht im Internet nach Weihnachten. Das könnte mit dem vorweihnachtlichen Stress und Erwartungsdruck zusammenhängen oder auch mit der Besinnung, die sich bei vielen wohl zwischen den Jahren einstellt. Allerdings hatten Forscher aus den USA in einer Studie Anfang des Jahrtausends festgestellt, dass Paare, die gemeinsam den Baum und ihr Heim weihnachtlich schmücken, glücklicher in ihrer Ehe sind. Daraus zogen sie den etwas voreiligen Schluss, man müsse also nur gemeinsam den Baum schmücken, um der drohenden Januar-Scheidung zu entgehen. Das stimmt so zwar nicht, doch andersherum könnte man schon eher folgern: Sieht man ein Paar beim gemeinsamen Schmücken, wird die Ehe vermutlich das Fest der Liebe überstehen.

5. Am exzessivsten wird Weihnachten nicht in Europa oder Amerika gefeiert.

Nein, sondern tatsächlich in Asien. Die längsten und größten Weihnachtsfeiern gibt es auf den Philippinen. Dort fangen die Festlichkeiten bereits im September an und dauern bis Januar. Dann hört man dort an jeder Ecke Weihnachtslieder und alles ist festlich geschmückt. Auf den Philippinen liegt der Fokus des Weihnachtsfests noch sehr auf dem christlichen Glauben. In der ehemaligen spanischen Kolonie finden sehr viele katholische Messen statt, beispielsweise die „Simbang Gabi“, neun Gottesdienste von 16. bis 24. Dezember um 4 Uhr morgens. Und auch sonst ist Weihnachten auf den Philippinen ganz anders, als wir es kennen.

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